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Mittwoch, 25. Januar 2012Guide Michelin Führer wird eingestellt?
Der Guide Michelin stellt seine Printausgabe vermutlich ein.
Im Jahr 2010 wurden laut Zeit.de nur noch 107.000 Exemplare statt 400.000 Exemplare in den Vorjahren verkauft. Um wieder in die Gewinnzone zu kommen, möchte man die gedruckte Ausgabe des Guide Michelin einstellen und das Online-Angebot mit Userbewertungen weiter ausbauen. Anders als in den Medien publiziert, konnte ich keine Aussage über die Einstellung der Printausgabe lesen: www.lhotellerie-restauration.fr (Die Seite ist ins englische übersetzt; die deutsche Übersetzung ist leider nahezu unverständlich.) Wie in dem Interview dargestellt wird, will man neue Einnahmequellen erschließen und damit dem sinkenden Absatz der Druckwerke entgegensteuern: - Stärkung des bisherigen Michelin Guide Die Tests sollen wie bisher durch fest angestellte Mitarbeiter durchgeführt werden. Entsprechende Einträge sollen deutlich gekennzeichnet werden. - Aufbau weiterer Restaurantritiken mit Userbewertungen. Der Grundeintrag soll kostenlos sein. Weitere Informationen (Bilder, Menüs, etc.) werden 69 EUR pro Monat kosten. Der Aufschrei ist entsprechend groß. Michelin hat sich durch seine Bücher einen Namen gemacht, der gefürchtet war. Eine Ab- bzw. Aufwertung eines Lokals machten gut 30% Umsatzänderung aus. Die Befürchtung ist natürlich jetzt, dass "Ketchup fressende Kunden" ein Lokal bewerten und dies eben solche Auswirkungen haben könnte. Der Ansehen des Guide Michelin könnte sinken, und damit auch der des Restaurants. Ansonsten das übliche Marketing-Geblubber über "Kontrolle der Einträge" und "Sicherstellung der Qualität" und "wir sind nicht wie alle anderen". Meine Meinung Eine Printausgabe ist eigentlich nicht mehr wirklich zeitgemäß. Andererseits ist in meinen Augen ein Werk - und nur als solches kann man den Guide Michelin bezeichnen - eher etwas, das man in die Hand nehmen, durchblättern und schmökern möchte. Ich glaube nicht, dass die meisten Gäste, die in die dort aufgeführten Restaurants gehen, dies spontan tun. Die Printausgabe ist eine Konstante in der gehobenen Gastronomie. Ich glaube nicht, dass dies bei einem reinen Online-Angebot eine ähnliche Wirkung erziehlen könnte. Ein Online-Angebot als Ergänzung bietet dagegen mehrere Vorteile - Feedback der Gäste (z.B. geänderte Daten wie Öffnungszeiten, etc) - Ergänzung der professionellen Kritiken durch Erlebnisse der Gäste. Gäste wollen wissen, was andere Gäste denken! - Detaillierte Such- und Sortiermöglichkeiten (soweit es die Daten hergeben) - Feedback für den Gastronomen (wieviele Gäste mögen das Restarant, wieviele interessieren sich dafür, ...) - eine Mobile Variante für Smartphones könnte Spontan-Besucher das Buch ersetzen. Etwas vermessen finde ich die Aussage, dass man Qualität der Einträge im Gegensatz zur Konkurrenz garantieren könne - selbst etablierte Hotelbewertungsportale haben erkannt, dass es nie eine 100% Sicherheit gibt und betreiben einen immensen Aufwand, um "Kampfbewertungen" zu minimieren. Auch die Aussage, dass man den neu geplanten Restaurantführer nicht mit Zagat (ein amerikan. Restaurantführer, von Google übernommen) vergleichen könne, finde ich etwas sehr überheblich. Meiner Meinung nach wird sich das Angebot kaum von dem der Konkurrenz unterscheiden (können). Schließlich stellt sich mir die Frage, welcher Gastronom 69,- EUR pro Monat für ein paar zusätzliche Informationen zahlen sollte. 1.) Gastronomen scheinen sich überwiegend immer noch nicht oder nur rudimentär mit dem Internet zu beschäftigen (zumindest meine Erfahrung). Alle Dienste, die etwas kosten, sind daher per se nicht interessant. 2.) Gastronomen, die sich mit dem Intert beschäftigen, werden sich fragen, warum Sie 69,- EUR für etwas bezahlen sollen, das bei der etablierten Konkurrenz kostenlos ist. Vielleicht täusche ich mich aber auch und alleine der Name "Michelin" zieht den Gastronomen das Geld aus der Tasche. Herzlichst, Holger Mitterwald
Geschrieben von Holger Mitterwald
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Donnerstag, 5. Januar 2012Happy Birthday, Biergartenverordnung!
Nachträglich noch einmal alles Gute zum 200. Geburtstag, Biergartenverodnung.
Sie wurden am 04.01.1819 in München geboren. Ihr Taufpate König Maximilian I. hätte Ihnen wohl auch gratuliert, würde er denn noch leben. Hintergrund Früher wurde überwiegend untergähriges Bier getrunken, das leider nicht sehr lange Lagerfähig war. Um auch im Sommer Bier ausschenken zu können wurden Stollen in den Boden getrieben und dort in den entstandenen Kellern das Bier gelagert. Um auch im Sommer eine ausreichende Kühlung zu gewährleisten, wurden die Keller im Winter mit Eis gefüllt, das eine Zeitlang die Temperatur niedrig halten konnte. Damit das Eis nicht so schnell schmolz pflanzte man über den Kellern Kastanienbäume, die mit ihren weit ausladenden Kronen und großen Blättern für weitere Abkühlung sorgten. Es kam wie es kommen musste: Die Biergärten wurden zu einem beliebten Ausflugsziel, den Brauereien kam dies nicht ungelegen, da sie so das Bier direkt vom Lager weg verkaufen konnten und nicht erst in die Gaststätten transportieren mussten. Und die Gastwirte und kleineren Brauereien ohne Biergärten beschwerten sich schließlich bei ihrem König, da im Sommer die Gäste ausblieben. So erließ König Maximilian I. am 4. Januar 1819 die Bayrische Biergartenverordnung. In dieser wurde es untersagt, dass in den Biergärten Speisen verkauft werden darf, die Gäste also Ihr Essen selbst mitbringen müssen. Damit wollte man die traditionellen Gaststätten stärken. Bayern hat 1999 in einer überarbeiteten Biergartenverordnung dies nochmal so bestätigt. So darf man - zumindest in Bayern - auch heute noch sein Essen in den Biergarten mitbringen. Getränke müssen aber dort gekauft werden! Als Kuriosität kann man sogar im Bamberger Traditionsbrauhaus Schlenkerla in der Stadt sein Essen mitbringen. Die meisten Biergärten dürfte es übrigens in der Bayrischen Regionen Franken und Oberpfalz geben. Dort spricht man dann allerdings nicht von Biergarten, sondern vom Bierkeller. Man geht dort auf den Bierkeller. Durch den weichen Sandstein war es besonders einfach, mitten im schattingen Wald weitverzweigte Kellergewölbe anzulegen. Es ist dort auch heute noch Tradition, auch bei Bierfesten wie der Erlanger Bergkirchweih oder dem Forchheimer Annafest mit einem Rucksack voll Essen auf die Keller zu wandern, sich eine (oder mehrere) Maß Bier (=1L Maßkrug) zu holen und dann erstmal auf den Bierbänken sein Frühstück auszubreiten. Am besten mit Blasmusik-Kapelle der Brauerei. (klingt seltsam, ist aber extrem kultig!) Der größte Biergarten der Welt existiert übrigens am Rande der oberfränkischen Stadt Forchheim am Kellerwald, wo auch das Annafest stattfindet. Dort finden auf rund 24 zusammenhängenden Bierkellern Platz für rund 30.000 Personen.
Geschrieben von Holger Mitterwald
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Montag, 5. Dezember 2011Wussten Sie woher die Frankfurter und Wienerle ihren Namen haben?
Wussten Sie, dass
die Wienerle und Frankfurter die gleichen Würstchen sind? Oder eben auch nicht. Variante 1: Die Frankfurter Würstchen wurden im Mittelalter in Frankfurt erfunden. Sie bestehen ausschließlich aus Schweinefleisch. Seit 1929 dürfen sich die Würstchen nur so nennen, wenn Sie tatsächlich in Frankfurt hergestellt werden. Variante 2: Der oberfränkische Metzger Johann Georg Lahner lernt in Frankfurt das Metzgerhandwerk und landet schließlich in Wien. Dort stellt er die Würstchen als eine Mischung aus Schweinefleisch mit Rindfleisch her, was in Wien erlaubt war. In Frankfurt gab es damals noch eine strikte Trennung zwischen Rindermetzgern und Schweinemetzgern. Er stellt die Würstchen am 18.05.1805 vor und nennt sie Frankfurter als Erinnerung an seine Lehrzeit in der Mainmetropole. Die Würstchen werden schnell bekannt und dann exportiert. Da sie aus Wien kamen, nannte man sie Wienerle. In Wien sollte man übrigens keine "Wiener" beim Metzger bestellen. Dort ist das eine Aufschnittwurst!
Geschrieben von Holger Mitterwald
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Mittwoch, 19. Oktober 2011Kneipenabend
Die "Geschichte" ist zwar nicht von mir, ich finde es aber trotzdem bezeichnend:
Kneipenabend Warum Männerabende anders aussehen als Frauenabende... Damentisch: 10 Damen Herrentisch: 10 Herren "Kneipenabend" vollständig lesen
Geschrieben von Holger Mitterwald
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Freitag, 20. Mai 2011Hygieneampel für Restaurants soll 2012 kommen
Deutschlandweit soll ein neues System zur Kennzeichnung von Hygienemängeln in Gaststätten kommen - die Hygieneampel.
Angefangen hatte in Deutschland das Ordnungsamt Berlin-Pankow mit ihrem Smiley-Projekt seit 2008. Hierbei werden Gastro-Betrieben je nach hygienischem Zustand von den Lebensmittekontrolleuren Smileys "verliehen". "Hygieneampel für Restaurants soll 2012 kommen" vollständig lesen Mittwoch, 6. April 2011Kaffeesucht liegt in den Genen
Kaffesucht liegt in den Genen - so zumindest heute eine Pressemitteilung der dpa.
Das Team vom Nationalen Krebsinstitut, der Eliteuni Harvard und der Uni North Carolina werteten dazu das Erbgut und deren Koffeinkonsum von 47.000 Menschen aus. Hierbei wurden die beiden Gene CYP1A2 und AHR isoliert. CYP1A2 wirkt anscheinend beim Stoffwechsel mit Koffeein eine entscheidende Rolle, AHR dagegen steuert wohl das andere Gen. Laut einem Artikel in der LA Times trinken Studienteilnehmer mit dem "stärksten" CYP1A2 Gen 38 mg Koffein mehr als Ihre Kollegen mit dem "schwächsten" Gen. Beim Gen AHR waren das sogar im Schnitt 44 mg Koffein mehr. (Im welt.de Artikel ist die Rede von im Schnitt 40 mg Koffein Unterschied) Studienteilnehmer mit bestimmten Genvarianten konsumierten durchschnittlich 40 mg mehr Koffein pro Tag als Menschen mit Genvarianten für weniger Koffeinkonsum. Die Menge entspricht etwa 1/3 Tasse Kaffee oder eine Dose Cola. Statistisch gesehen trank jeder Bundesbürger im Jahr 2009 rund 153 Liter, also ca. 0,4 L Kaffee am Tag, also mehr als jedes andere Getränk. Endlich kann ich sagen, dass ich gar nichts dafür kann, dass ich so Kaffeesüchtig bin. Nach meinem Kaffeekonsum zu urteilen, müsste ich extrem ausgeprägte Gene haben....
Geschrieben von Holger Mitterwald
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Donnerstag, 10. März 2011Mit Fleiß ein Preis - Amazon Gutscheinverlosung
Fleiß soll sich wieder lohnen. Unter allen im März neu eingetragenen und freigeschalteten vollständigen Restaurantkritiken verlosen wir 3 Amazon-Gutscheine zu je 10,- EUR unter den fleißigen Helfern. Mehrfachgewinne sind möglich - d.h. eine Person kann mit jedem eingetragenen Eintrag gewinnen.
Freigeschalten werden nur Einträge, die ansatzweise vollständig sind (korrekte Adresse, Öffnungszeiten, eigene Meinung), keine Beschimpfungen oder ähnliches enthalten und bisher noch nicht bei kneipenfuehrer.de eingetragen sind. Mehrfachgewinne sind möglich - d.h. eine Person kann mit jedem eingetragenen Eintrag gewinnen. In diesem Sinne: Viel Glück! Holger Mitterwald
Geschrieben von Holger Mitterwald
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Dienstag, 22. Februar 2011Brauerei zum Stadtpark in Hockenheim stellt Insolvenzantrag.
Wie der Mannheimer Morgen schreibt, hat die Brauerei zum Stadtpark in Hockenheim Insolvenz angemeldet.
Bekannt wurde die Brauerei vor allem durch "Rach, der Restauranttester", der im Oktober 2007 versucht hatte, den nahezu bankrotten Betrieb zu retten - was erstmals auch gut funktionierte. Laut Besitzer Jochen Oehler sorgte die Wirtschaftskrise 2008 jedoch dafür, dass fast das komplette Firmengeschäft wegbrach - was kaum noch aufzufangen war. Der Insolvenzantrag wurde vor dem Insolvenzgericht Mannheim gestellt. Derzeit wird eigentlich auch davon ausgegangen, dass der Betrieb gerettet und fortgeführt werden kann. Gespräche mit der Stadt Hockenheim und den Bankgläubigern sollen zur Sicherung des Betriebs jetzt erst einmal geführt werden. Meine Meinung Die Brauerei zum Stadtpark stellt in Hockenheim sicherlich ein Highlight der Gastronomie dar. Nicht zuletzt durch "Rach, der Restauranttester" wurde das Lokal über die Grenzen Hockenheims hinaus bekannt. Handwerklich lieferte (und liefert) man ordentliche Leistung ab, bei der Finanzierung hatte man sich allerdings wohl hoffnungslos übernommen. Der Boom der Hausbrauereien zeugt eigentlich davon, dass das Konzept auch tragfähig ist. In meinen Augen wäre es schade, wenn Hockenheim so ein Lokal verlieren würde. Das gebraute Bier ist im Bier-Diasporra Baden eine löbliche Ausnahme, auch wenn ich z.B. die Mixgetränke interessant, aber nicht wirklicht gut finde (Ok, ich finde eigentlich fast gar keine Biermixgetränke gut Das Essen ist wie gesagt - handwerklich soweit OK, auch wenn ich schon schlimme Ausreißer erlebt habe. Der Außenbereich ist für Hockenheim Stadt recht schön, auch wenn er mit dem Biergarten Johanneshof natürlich nicht mithalten kann. Hoffen wir mal, dass man die Insolvenz noch abwenden kann. Ich wünsche es Herr Oehler und Hockenheim jedenfalls.
Geschrieben von Holger Mitterwald
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Samstag, 1. Januar 2011Frohes neues Jahr 2011!
Ich wünsche allen Kneipenfuehrer.de Freunden und solchen, die es noch werden wollen, ein gesundes, erfolgreiches neues Jahr 2011.
Ich möchte mich an dieser Stelle auch für die Treue und Unterstützung ganz herzlich bedanken. 2011 wird wieder viel Neues bringen, doch dazu später mit einem Rückblick auf 2010. Mit freundlichen Grüßen, Holger Mitterwald
Geschrieben von Holger Mitterwald
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Freitag, 23. April 2010Alle Jahre wieder: Tag des deutschen Bieres
Am 23.04.1516 wurde in bayrischen Ingolstadt durch Herzog Wilhelm IV. das bayerische Reinheitsgebot erlassen.
Dieses Reinheitsgebot regelte sowohl Preise als auch - aus heutiger Sicht noch wichtiger - die Inhaltsstoffe, mit denen ein Bier hergestellt werden darf. Zum Andenken an diesen für Biertrinker ehrwürdigen Tag wird seit 1994 alljährlich zum Jahrestag am 23. April der Tag des deutschen Bieres gefeiert. Erst nach einer Klage vor dem europäischen Gerichtshof darf in Deutschland seit dem 12. März 1987 Bier verkauft werden, das nicht dem bayrischen Reinheitsgebot entspricht.
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Montag, 21. September 2009Neue Funktion: Suche nach online reservierbaren Restaurants
Eigentlich schon lange überfällig: Bei der Suche nach Restaurants kann jetzt auch angegeben werden, ob auf Restaurants mit Online-Tischreservierung eingeschränkt werden soll.
Hierzu einfach den Haken bei "Online Reservierung" setzen. Die Reservierung wird über unseren Partner "livebookings.com" abgewickelt - Europas Nr. 1 in der Gastronomiereservierung. Viel Spaß, Holger Mitterwald
Geschrieben von Holger Mitterwald
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Mittwoch, 20. Mai 2009Mannheimer Brauerei Eichbaum vor dem Aus?
Heute werden auf einer Betriebsversammlung der Manneimer Brauerei Eichbaum das weitere Bestehen - oder auch nicht - verkündet.
Der Mannheimer Morgen berichtet aus wohl gutunterrichteten Kreisen, dass mehrere Möglichkeiten bestehen. Eigentümer Actris AG (u.a. Sportmäzen des TSG Hoffenheim, Dietmar Hopp) möchte sich von dem verlustreichen Betrieb trennen. Interessantes Detail am Rande: Dietmar Hopp hält Beteiligungen an der Frankfurter Brauerei Henninger und der Heidelberger Schlossquell Brauerei. Zur Diskussion stehen wohl weitere Entlassungen mit einem Management-buyout (d.h. die Geschäftsführung übernimmt den Betrieb). Eine andere Alternative wäre der Verkauf an die zur Dr. Oetker Gruppe gehörende Brauerei Radeberger. Laut Branchenkennern hätte dies vermutlich eine komplette Schließung des Betriebs zur Folge, da Radeberger eine Marktbereinigung anstrebe. Die Eichbaum Brauerei wurde 1679 gegründet und gilt als eine der größten Brauereien Baden-Württembergs. Besonders bekannt dürften die Marken Eichbaum Ureich Pils (Werbeträger Ben Becker) sowie die Malzbiermarke Karamalz sein. - Nachtrag 02.07.2009 - Die Eichbaum Brauerei wird gerettet. Miteigner Dietmar Hopp investiert noch einmal Geld um den geplanten Sanierungsplan der Brauerei zu unterstützen.
Geschrieben von Holger Mitterwald
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Montag, 20. April 2009Tag des deutschen Bieres am 23.04.2009
Am 23.04.1516 wurde in bayrischen Ingolstadt durch Herzog Wilhelm IV. das bayerische Reinheitsgebot erlassen.
Dieses Reinheitsgebot regelte sowohl Preise als auch - aus heutiger Sicht noch wichtiger - die Inhaltsstoffe, mit denen ein Bier hergestellt werden darf. Zum Andenken an diesen für Biertrinker ehrwürdigen Tag wird seit 1994 alljährlich zum Jahrestag am 23. April der Tag des deutschen Bieres gefeiert. Erst nach einer Klage vor dem europäischen Gerichtshof darf in Deutschland seit dem 12. März 1987 Bier verkauft werden, das nicht dem bayrischen Reinheitsgebot entspricht. Mittwoch, 18. Juni 2008Teuerster Hamburger der Welt
Zutaten alleine machen noch keinen teuren Hamburger. Was man in einem Burger-King in Londons Westen kredenzt, spottet für 120,- EUR allerdings jedglicher Beschreibung für billiges Fast-Food:
"Teuerster Hamburger der Welt" vollständig lesen
Geschrieben von Holger Mitterwald
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Freitag, 6. Juni 2008Ältester trinkbarer Wein der Welt
Auch hier ist man in Deutschland wieder einmal Weltmeister. Der älteste trinkbare Wein der Welt lagert im Bürgerspital der fränkischen Weinstadt Würzburg. und stammt aus dem Jahre 1540, ist also über 468 Jahre alt - und immer noch geniessbar!
Weitere gastronomische Rekorde. (Stand: 06.06.2008)
Geschrieben von Holger Mitterwald
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